Besuch des Weihnachtsmärchens in Bielefeld

Eine schöne Einstimmung auf die Advents- und Weihnachtszeit bietet jedes Jahr der Musik- und Kulturverband mit dem Besuch des Weihnachtsmärchens im Theater Bielefeld. Diesmal geht es am Sonntag, 19. November, zur Aufführung des Stücks „Schneeweißchen und Rosenrot“ (Beginn: 14 Uhr). Die Teilnahmekosten inklusive Eintritt und Busfahrt betragen 16 Euro für Kinder und 24 Euro für Erwachsene.

Alles beginnt mit einem missmutigen Zwerg, der einsam im Wald haust und seine Schätze bewacht. Wohin er auch blickt, auf die Bäume, die Vögel, die Fische: Überall gibt es Paare. Als zwei Brüder des Wegs kommen, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit blendend verstehen, hat er es endgültig satt. Kurzerhand verzaubert er den einen Bruder in einen Jäger, den anderen in einen Bären und bekommt sofort bessere Laune, denn: »Jäger und Bär / hassen sich sehr«. Am Rande des Waldes wohnen die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot gemeinsam mit ihrer Mutter. Schneeweißchen kann sich stundenlang ins Lesen von Märchen vertiefen. Rosenrots Blick zieht es hinaus. Was beide verbindet, ist ihre unbändige Neugier und die Lust, etwas Aufregendes zu erleben. Da mag die Mutter warnen so viel sie will. Doch was dann folgt, übersteigt ihre kühnsten Träume, denn die Welt vor ihrer Türe steckt voller Gefahren und Zauber. Ein Zwerg will befreit werden, ein Bär beschützt, ein Jäger erlöst. Und während die Rosen vorm Haus wie wild wuchern, verwandelt sich die ewige Sorge der Mutter in Stolz auf ihre Töchter, die zurückkehren und nichts Geringeres als die Liebe gefunden haben.

Manuel Schöbel ist mit seiner behutsamen Modernisierung des Grimm'schen Märchens von „Schneeweißchen und Rosenrot“ ein frischer Blick auf einen Klassiker gelungen, der Poesie und Witz mit Spannung und den großen Themen vereint: Schließlich braucht es Mut, Verstand und Herz, um die Abenteuer des Heranwachsens zu bestehen. Empfohlen wird das Stück für Kinder ab fünf Jahre.

Anmeldungen nimmt bis zum 2. November der Musik- und Kulturverband Verl entgegen, Tel. (05246) 961103, E-Mail: elke.haenel@verl.de.

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