Räubergeschichten bei den Verler Puppenspielen

Kasperls Großmutter hat zum Geburtstag eine neue Kaffeemühle bekommen. Wenn man an ihr kurbelt, spielt sie Großmutters Lieblingslied. Doch eines Tages wird die Kaffeemühle vom Räuber Hotzenplotz gestohlen. Wachtmeister Dimpfelmoser ist ratlos. Kasperl und Seppel wollen aber nicht warten, bis die Polizei etwas unternimmt, deshalb überlegen sie sich einen hinterlistigen Plan… So beginnt die spannende Geschichte „Der Räuber Hotzenplotz, die am Sonntag, 4. März, in einer Inszenierung der Kammerpuppenspiele Bielefeld bei den Verler Puppenspielen zu sehen ist.

Für ihren Plan funktionieren Kasperl und Seppel Großmutters alte Kartoffelkiste zum Lockvogel um. Mit leuchtenden Buchstaben schreiben sie „Vorsicht Gold!“ auf die alte Kiste. Plangemäß machen sich Kasperl und Seppel auf in den Räuberwald, denn dort wollen sie sich von Hotzenplotz absichtlich der „Goldkiste“ berauben lassen. Damit der Räuber die beiden Schlitzohren nicht erkennen kann, tauschen sie ihre Mützen: So sieht Kasperl aus wie Seppel und Seppel wie Kasperl. Dummerweise gelingt der Plan dann doch nicht und Kasperl und Seppel werden selber von Hotzenplotz gefangen. Seppel alias Kasperl nimmt der Räuber als Koch und Küchenmädchen. Und den falschen Seppel verkauft Hotzenplotz für einen Sack Schnupftabak an seinen alten Freund, den bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann. Ob Kasperl und Seppel gerettet werden können, das wird hier natürlich noch nicht verraten!

Die Aufführung beginnt um 11 Uhr in der Aula der Verler Realschule und dauert zirka 90 Minuten mit Pause. Karten zum Preis von neun Euro können unter Tel. 05203 / 902283 reserviert werden. Die Theaterkasse öffnet eine Stunde vor der Vorstellung. Einlass in den Saal ist 15 Minuten vor Beginn. Präsentiert werden die Verler Puppenspiele vom Musik- und Kulturverband Verl.

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