Rheingau Musikfestival mit Anne-Sophie Mutter

Der Musik- und Kulturverband Verl besucht vom 29. bis 31. August das Rheingau Musikfestival. Dabei stehen gleich zwei Konzerte auf dem Programm: Im Wiesbadener Kurhaus spielt Star-Geigerin Anne-Sophie Mutter mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra unter der Leitung von Manfred Honeck Werke von Beethoven. Außerdem erlebt die Reisegruppe auf Schloss Johannisberg einen von Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern gestalteten Kammermusikabend.

Das Rheingau Musikfestival gehört zu den ganz großen Musikfestivals in Europa. Eine der schönsten Tugenden des Festivals ist es, dem herausragenden künstlerischen Nachwuchs eine Bühne zu geben. So erlebt die Reisegruppe auf Schloss Johannisberg, einem der ältesten Riesling-Weingüter Deutschlands, ein Konzert mit den Nachwuchskünstlern Nuron Mukumi (Klavier), Jonathan Svenssen (Violoncello), Joshua Brown (Violine) und Lea Maria Löffler (Harfe) sowie dem Trio „Yugen“ mit Mika Yamamoto (Klavier) Mariko Nishikawa (Violine) und Juan Raso (Cello). Für so manchen Künstler war das Rheingau Musikfestival schon das Sprungbrett in die ganz große Karriere. Klassik-Marathon heißt das Format mit einer Reihe ganz unterschiedlicher Nachwuchskünstler, denen man mit Sicherheit nicht zum letzten Mal begegnen wird.

Am zweiten Abend erwartet die Teilnehmer dann im Friedrich-von-Thiersch-Saal des Wiesbadener Kurhauses mit Anne-Sophie Mutter einer der Stars des Rheingau Musikfestivals 2020. Das Konzert, bei dem sie vom Pittsburgh Symphony Orchestra unter der Leitung von Manfred Honeck begleitet wird, steht unter dem Thema „Sternstunde mit Beethoven“ zum 250. Geburtstag des Komponisten.

Vier Jahrzehnte ist es her, dass Anne-Sophie Mutter Beethovens Violinkonzert erstmals aufnahm. Aber noch heute zeigen sich die Beteiligten überwältigt von der Leistung der damals erst 16-jährigen Ausnahmegeigerin. Mutter bezeichnet Beethoven als Schlüsselfigur in ihrem Leben und unterstreicht gleichzeitig, wie sich ihre Sicht auf den Wiener Klassiker im Laufe ihrer künstlerischen Biografie verändert hat. Wenn Sie gemeinsam mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra und Manfred Honeck Beethovens Meisterwerk ins Kurhaus bringt, ist es für die Geigerin aber nicht nur in Sachen Violinkonzert ein Nach-Hause-Kommen. 1998 wählte sie für die Aufnahme sämtlicher Beethoven-Sonanten aus Hunderten von Konzertpodien weltweit wegen der besonderen Akustik den Friedrich-von-Thiersch-Saal aus.

Umrahmt wird die Reise, bei der in einem 4-Sterne-Hotel in Wiesbaden übernachtet wird, mit einer Rundfahrt durch den Rheingau, einer Stadtbesichtigung in Wiesbaden und einer Schifffahrt durch eine der schönsten Kulturlandschaften Deutschlands auf dem Rhein zwischen dem Rheingau und St. Goar.

Der Preis beträgt 465 Euro pro Person im Doppelzimmer (EZ-Zuschlag: 60 Euro). Anmeldungen und nähere Informationen beim Musik- und Kulturverband, Tel. (05246) 961-103, E-Mail: elke.haenel@verl.de.

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